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Termine

Januar

AÖR

31. Januar 18:00  Uhr - 21:00  Uhr

Großer Sitzungssaal, Rathaus, Hauptstraße 78, 53819 Neunkirchen-Seelscheid

Februar

Fraktion

06. Februar 19:30  Uhr - 21:30  Uhr

"Alte Schule", Schulstraße 1, 53819 Neunkirchen

GKU

07. Februar 18:00  Uhr - 21:00  Uhr

Großer Sitzungssaal, Rathaus, Hauptstraße 78, 53819 Neunkirchen-Seelscheid

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20. Januar 2012

Gesamtschule Much/Ruppichteroth hoffentlich bald "in trockenen Tüchern"

Lieber Leserinnen und Leser,

in dieser Woche haben die Fraktionen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und der SPD lange gemeinsam über die aktuelle Schulpolitik in Neunkirchen-Seelscheid beraten. Anlass hierfür war u. a. der von der Verwaltung vorgelegte Entwurf einer Vereinbarung zwischen den Gemeinden Neunkirchen-Seelscheid und Much/Ruppichteroth, die u. a. die Zügigkeit der Gesamtschule am Standort Much auf 4 Klassen pro Jahrgang begrenzt.

Voraussetzung für die noch ausstehende Genehmigung der Gesamtschule sind lt. § 82 SchulG NRW ausreichende Anmeldungen für 4 Klassen. Beim erstmaligen Anmeldeverfahren sollen diese 4 Klassen ohne Kinder aus den Nachbargemeinden zustande kommen.

Der Rat der Gemeinde soll in seiner Sitzung am 26.01.12 diesem Vertragsentwurf zustimmen. (Der Wortlaut der Vereinbarung kann auf der Homepage der Gemeinde NKS eingesehen werden: Anlage 3 zu BV/0571/09 Schulausschuss)

  • Wenn die Eltern aus Neunkirchen-Seelscheid ihre Kinder nach Much oder Ruppichteroth in die Gesamtschule schicken möchten, sollte das auch möglich sein. Für uns ist der Elternwille das wichtigste.
  • Es ist uns unverständlich, warum die Verwaltung den Fraktionen die Schulentwicklungspläne der Nachbarkommunen nicht vorgelegt hat.
  • Wir werden keinem Vertrag zustimmen, dessen Konsequenzen nicht bekannt sind und der nach unserem Dafürhalten überflüssig ist.

Wir begrüßen nochmals ausdrücklich die Gründung einer Gesamtschule Much/Ruppichteroth, sehen diese als Bereicherung der Schullandschaft im „Bergischen“ Rhein-Sieg-Kreis und hoffen auf hohe Anmeldezahlen.

Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende
Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

 

(#1203)

13. Januar 2012

Rhein-Sieg-Kreis nur auf Platz 117 im Deutschen Lernatlas

Liebe Leserinnen und Leser,

Ende 2011 ist der Deutsche Lernatlas 2011 der Bertelsmannstiftung herausgekommen. Unter der Überschrift „ Lernen ist mehr als Schule - große regionale Unterschiede beim lebenslangen Lernen in Deutschland“, heißt es: „Wir wollen sämtliche Lebensphasen, Lernformen und Lernorte in den Blick nehmen. Denn wir lernen auch am Arbeitsplatz, als Mitglieder in Vereinen oder politischen Organisationen, in der Familie, in der Freizeit, im Kirchenchor usw.“ Für die Auswertung werden die Ergebnisse aus dem Schulischen Lernen mit 37,5%, aus dem Beruflichen Lernen mit 27,8%, aus dem Sozialen Lernen mit 17,9% und aus dem Persönlichen Lernen mit 16,8% gewichtet.

Die einzelnen Städte und Kreise werden in vergleichbare Gruppen eingeteilt. Eine extra Bewertung der einzelnen kleineren Kommunen - wie Neunkirchen-Seelscheid- wurde nicht vorgenommen. Wir gehen in die Bewertung des Rhein-Sieg-Kreises ein. Dieser gehört zu der Gruppe der „Kreise im verdichteten Umland“. Hierzu gehören 144 Kreise. Der Rhein-Sieg-Kreis liegt in der Gesamtwertung nur auf Platz 117. Hinter ihm finden sich noch weitere NRW-Kreise. Insgesamt kann man feststellen, dass NRW schlecht abschneidet. Die schlechtesten Kreise bzw. Städte aus Baden-Württemberg liegen im Lernatlas-Gesamtindex noch vor den besten Kreisen/Städten aus NRW.

Positiv ist hervorzuheben, dass:

  • die Zahl der Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss mit 4,91% viel geringer ausfällt als in der Vergleichsgruppe (5,99%) und im NRW-Durchschnitt (6,5%).
  • es bei uns nur wenige (0,85%) junge Menschen gibt, die keine Aussicht auf einen Ausbildungsplatz haben.
  • der Rhein-Sieg-Kreis beim Persönlichen Lernen (Museumsbesuche, Nutzung von Bibliotheken bzw. Lesen von Büchern) auffallend gut abschneidet.

Negativ ist, dass:

  • arbeitslose Menschen im Rhein-Sieg-Kreis 224,5 Tage warten müssen, bevor sie eine berufliche Weiterbildung beginnen können. Im Schnitt sind es 139,6 Tage in der Vergleichsgruppe und 192 Tage in NRW.
  • sich nur 7,1% der Bürger für Kinder und Jugendliche engagieren (in der Vergleichsgruppe sind es 9,7%, in ganz NRW 7,9%). Ähnlich sieht es beim Engagement für Ältere aus.
  • es im Bereich der Freiwilligen Feuerwehr nur 0,9% engagierte Bürger gibt, in der Vergleichsgruppe sind es 1,9%.

Wenn Sie nun Lust auf „Mehr“ haben, schauen Sie ins Internet unter http://www.deutscher-lernatlas.de/.

 

Mit freundlichen Grüßen
Bettina Eifert

 

(#1202)